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HomeNews & InformationenDNV:Direkt - Unser Kundenmagazin >Ausgabe 1 "Qualität braucht Management"

Zurück für die Zukunft

​Kundenzufriedenheit ist das oberste Gebot des nach ISO 9001 und ISO 14001 zertifizierten Qualitäts- und Umweltmanagementsystems der Stiftung Gemeinsames Rücknahmesystem Batterien (GRS).
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​Die Bundesbürger geben ihre alten Batterien immer öfter zurück. Genau 149 Gramm oder etwa sieben handelsübliche Mignonbatterien waren es 2005 pro Kopf. Zusammengerechnet ergibt sich so ein Batterienberg mit einem Gewicht von über 12.000 Tonnen. Und jedes Jahr wandern mehr Altbatterien in die kleinen grünen Sammelbehälter – zum Wohle der Umwelt. Dieser Beitrag zum Umweltschutz wäre nicht möglich, ohne die Arbeit des sechsköpfigen Teams bei der Hamburger Stiftung GRS Batterien. Sie statten Handel, Betriebe und öffentliche Einrichtungen kostenlos mit den grünen Sammel- und Transportbehältern aus. An über 160.000 Stellen, davon 140.000 im Handel, können Unternehmen und Verbraucher die leeren Energieträger zurückgeben. Anschließend übernimmt GRS Batterien das Abholen, Sortieren und die Entsorgung der alten Batterien.

Qualität und Umwelt als Leitsätze
„Ohne ein straffes und effektives Managementsystem mit dem Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung der Prozesse wäre das nicht möglich“, weiß Nicole Knudsen, Qualitäts- und Umweltbeauftragte von GRS Batterien. „Und ein bisschen Verrücktheit gehört auch dazu“, fügt sie augenzwinkernd hinzu. Qualitätsdenken und der Umweltschutz sind bei GRS Batterien tief verankert: „Sowohl der Qualitätsgedanke als auch der Bereich Umweltschutz ist aus unserer Unternehmensphilosophie nicht wegzudenken. Dazu gehören auch die ständige Weiterentwicklung der Prozessqualität und die Berücksichtigung des Umweltschutzes“, sagt Nicole Knudsen. Um diese Qualität und die Zufriedenheit der Kunden sicherzustellen, arbeitet GRS Batterien nach einem integrierten Qualitäts- und Umweltmanagementsystem nach ISO 9001 und ISO 14001. Dass das System konsequent greift, erkennt man unter anderem an einer Reklamationsquote von lediglich 0,6 Prozent. Die hohe Zufriedenheit der Kunden zeigt eine Umfrage, die GRS Batterien Anfang 2006 unter den Batterieherstellern und -importeuren, die Vertragspartner des Gemeinsamen Rücknahmesystems sind, durchführte. Die Resonanz war überwältigend. Nicht zuletzt, weil GRS Batterien für jeden zurückgesendeten Fragebogen zwei Euro an die Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg spendete. Die Umfrage wurde aber auch genutzt, um den Service noch gezielter an den Bedürfnissen der Nutzer auszurichten. Diese kontinuierliche Verbesserung ist für Nicole Knudsen eine der Hauptaufgaben von GRS Batterien. „Unser Ziel ist, die Rückgabemenge verbrauchter Batterien zu erhöhen, Sortierqualitäten zu verbessern sowie Verwertungsanteile und Verwertungsqualitäten zu steigern – das alles zu vertretbaren Kosten.“ Außerdem sollen Risiken bei Transport und Lagerung sowie Umweltbelastungen minimiert werden.


Konstruktive Zusammenarbeit
Britta Nockenberg-Arandia, leitende DNV-Auditorin bei GRS Batterien, bestätigt den hohen Stellenwert des Qualitätsund Umweltschutzgedankens. Vor allem die Integration des Qualitäts- und Umweltmanagementsystems in die Geschäftsziele des Unternehmens fand dabei großes Lob. Die Erstzertifizierung durch DNV erfolgte bereits 2002. „Einerseits war es der Wunsch unserer Kunden; andererseits wollten wir zeigen, wie gut wir unsere Prozesse im Griff haben“, blickt Nicole Knudsen zurück. Zudem habe man durch den Blick eines unabhängigen Dritten Potenzial für weitere Verbesserungen aufdecken wollen. „DNV mit seinem Risk Based Certification Ansatz erwies sich für uns als der richtige Partner. Wir wollen Risiken bei der Planung, Entwicklung und Umsetzung unserer Dienstleistung vermeiden“, sagt Nicole Knudsen zur Auswahl des Zertifizierers und fährt fort: „Uns ist wichtig, dass unser Zertifizierer uns konstruktiv auf unserem Weg der kontinuierlichen Verbesserungen begleitet. Außerdem hat die internationale Bekanntheit der DNV Bedeutung für die Zusammenarbeit mit Unternehmen, die nicht aus Deutschland kommen.“


Auf dem Weg zu Business Excellence
„Unser zertifiziertes Managementsystem sorgt in allen Unternehmensprozessen für zuverlässige Qualität und Prozessoptimierung“, erklärt Nicole Knudsen. „Das Management interner Schnittstellen wurde verbessert, der kontinuierliche Verbesserungsprozess wurde in alle Unternehmensprozesse integriert und wird durch messbare Indikatoren überwacht“, resümiert sie. Natürlich nicht ohne schon die nächsten Verbesserungen im Blick zu haben: „Eines der nächsten Ziele wird Business Excellence sein“, verrät Nicole Knudsen. „Sowohl Kunden als auch Dienstleister werden schon jetzt in das integrierte Qualitäts- und Umweltmanagementsystem einbezogen. Eine noch engere Einbindung wird zukünftig mit Premiummodellen und Kundenbindungsprozessen erfolgen, die integraler Bestandteil unseres bestehenden Qualitäts- und Umweltmanagementsystems sind.“

Datum: 19 December 2006