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HomeNews & InformationenDNV:Direkt - Unser Kundenmagazin >Ausgabe 4 "Mit Qualität sicher in die Zukunft"

Soziale Verantwortung ist ein sauberes Geschäft

​Das sechste Jahr in Folge berichtet Danisco von seinem Engagement im Bereich Nachhaltigkeit. Die Offenheit hat Vorteile für die Umwelt, die Gesundheit der Verbraucher und das Firmenimage.
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​Die Verantwortung des dänischen Lebensmittelkonzerns Danisco ist enorm. Mehr als 100 Millionen Menschen essen regelmäßig Produkte des Unternehmens. Das Unternehmen ist mit 142 Standorten in 47 Ländern einer der führenden Hersteller von Zusatzstoffen für Lebensmittel weltweit. Angesichts der zunehmenden Diskussion über gesundes Essen gehört Corporate Social Responsibility für das Unternehmen zur Strategie. „Unsere Fähigkeit, Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zu übernehmen, ist entscheidend für unsere Marktposition“, erklärt Liselotte Carlsen, Projektkoordinatorin für nachhaltige Entwicklung bei Danisco in Dänemark. „Nachhaltige Entwicklung ist vollständig in unser Geschäftsmodell integriert und wird vom Management als wesentlicher Antrieb für die Umsetzung einer effektiven und sozialverantwortlich handelnden Organisation verstanden.

Finanzielle Vorteile durch nachhaltige Unternehmensgrundsätze
Unser Image und unsere Glaubwürdigkeit beruhen auf erstklassigen, nachhaltigen Ergebnissen“, betont Carlsen. Trotzdem sei die Entscheidung, eine nachhaltige Entwicklung in die Unternehmensgrundsätze aufzunehmen, nicht nur getroffen worden, um gesetzliche Vorgaben oder Wünsche von Kunden zu erfüllen. Das Unternehmen verspricht sich davon auch finanzielle Vorteile. „Für uns ist das unter anderem eine Versicherung gegenüber potenziellen Problemen im Hinblick auf Nachhaltigkeit – sowohl für Danisco als auch für unsere Kunden“, umschreibt Carlsen die Angst, dass sich ein schlechtes Image auf die Unternehmenszahlen auswirken könnte. „Wir glauben, dass es nicht nur Kosten verursacht, Verantwortung zu übernehmen. Diese Haltung kann auch zu neuen Produkten führen und die Stellung des Unternehmens als attraktiver Geschäftspartner stärken“, so Carlsen. Zudem erwarten die Verbraucher, dass Unternehmen sich gesellschaftlich engagieren. „Sie haben gerne ein gutes Gefühl, wenn sie ein Produkt aus dem Supermarktregal nehmen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen wegen des Umweltschutzes, der vielen Kalorien oder schlechter Arbeitsbedingungen der Beschäftigten zu bekommen“, erläutert Carlsen.

Nachhaltige Entwicklung - ein andauernder Prozess
Dansico versteht eine nachhaltige Entwicklung als einen stetigen und dynamischen Prozess, der Produktion und Vertrieb unterstützt. „Man sollte nicht nur herkömmliche Aspekte wie Gesundheit, Sicherheit oder Umweltverschmutzung betrachten“, sagt Carlsen. So sei das Unternehmen einerseits bestrebt, Produkte zu entwickeln, die umweltverträglich sind oder eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. „Außerdem steht für Danisco die Verringerung des Energieverbrauchs in der kompletten Wertschöpfungskette im Fokus“, betont Carlsen. So wurden zum Beispiel in der Zuckersparte im Laufe der Jahre die Fabriken auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Dies bescherte Danisco eine Spitzenposition unter den europäischen Zuckerherstellern – nicht nur in Hinblick auf den Gewinn, sondern auch beim Energieverbrauch. Solche Leistungen in der Nachhaltigkeit würden vor allem von der Führung und vom Engagement der Mitarbeiter abhängen, sagt Carlsen. „Das kann nur durch ein strukturiertes Herangehen erreicht werden. Wir müssen Ziele formulieren, Pläne erstellen und Standards setzen, nach denen unsere Werke arbeiten sollen. Ebenso müssen wir mögliche negative Auswirkungen auf unsere Produkte beachten, Kompetenzen und Wissen unserer Mitarbeiter weiterentwickeln und ein Rückmeldesystem etablieren, mit dem wir unsere Entwicklung beobachten und gegebenenfalls korrigierend eingreifen können“, so Carlsen.

Erstmals Anwendung der GRI
Um die Bemühungen auch für Kunden und die Öffentlichkeit deutlich zu machen, hat das Unternehmen bereits 1992 die „Business Charter for Sustainable Development“ und 2003 den „UN Global Compact“ unterzeichnet. Diese Maßnahmen haben Danisco die Aufnahme in die Dow-Jones-Nachhaltigkeitsindizes (DJSI) sowie in die „FTSE4 Good Indices“ ermöglicht, die strenge Anforderungen an die Unternehmen stellen. Gleichzeitig aber beachten immer mehr institutionelle Investoren solche Verpflichtungen bei ihren Anlageentscheidungen. DNV wurde von Danisco mit der Verifizierung der Nachhaltigkeitsberichterstattung 2006 beauftragt. Der Prozess umfasste dabei die sozialen und ökologischen Aspekte, Gesundheits- und Sicherheitsindikatoren sowie Daten und Aktivitäten zur Nachhaltigkeit. „In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal die neue Richtlinie G3 der Global Reporting Initiative (GRI) für unsere Berichterstattung angewendet. Sowohl wir bei Danisco als auch DNV bestätigen, dass die GRI-Anwendungsebene C+ erfüllt wurde“, erklärt Carlsen. Der Bericht veranschaulicht Daniscos Bemühungen, nachhaltige Entwicklung ins Unternehmen zu integrieren und auf fortgeschrittenem Niveau Bericht zu erstatten.

Datum: 21 October 2008