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DNV veröffentlicht Jahresbericht 2010

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​2010 konnte DNV seine Position als weltweiter Marktführer beim Management von Unternehmensrisiken weiter ausbauen. Beim Umsatz und Mitarbeitern waren allerdings geringe Rückgänge zu verzeichnen.

 

Der neue Jahresbericht gibt einen Überblick über die Entwicklung DNVs in den Bereichen Finanzen, Umwelt und Soziales. Die Ergebnisse sind stark, aber die schwierige Lage in der Weltwirtschaft und wie erwartet geringere Neubauten in der Schifffahrt führten zu 5 % Rückgang des operativen Umsatzes auf 9.729 MNOK von 10,283 MNOK verglichen mit 2009.

“Die Verträge im Schiffsmarkt brachen nach langen Jahren des stetigen Wachstum ein, aber frühzeitige Maßnahmen zur Kosteneffizienz haben dafür gesorgt, dass DNV seine ambitionierten strategischen Ziele erreichen kann“, sagt DNV CEO Henrik O. Madsen.

Das Betriebsergebnis sank um 298 MNOK (27%) von 1.108 MNOK im Jahr 2009 auf 810 MNOK im Jahr 2010. Dies macht eine Umsatzrendite von 8,3% aus. Zum Jahresende 2010 betrug der Eigenkapitalanteil 71%, was zeigt, dass DNV eine starke finanzielle Basis verfügt. Die Mitarbeiterzahl sank um 426 auf 8.440 Mitarbeiter bedingt durch Einstellungsstopps und lokalen Kapazitätsanpassungen.

 

Maritime Wirtschaft auf Erholungskurs?
Das maritime Geschäft hat sich im Jahr 2010 früh erholt. DNV hat 302 Neuverträge geschlossen. Dies entspricht 7 Millionen GT und einem ungefähren Marktanteil von 15.1% bzw. 17.2% im Schiffsklassifikationsmarkt. Die von DNV klassifizierte Flotte wuchs von 5.725 Schiffen und mobilen Offshore Units (136.2 Millionen GT) im Jahr 2009 auf 5.923 Schiffe und mobile Offshore Units (145.6 Millionen GT) im Jahr 2010.

Verifizierung, Offshore Klassifikation, Asset Risk Management, Enterprise Risk Management und Technology Qualification Services brachten ein Wachstum von 5% bei Dienstleistungen im Energiesektor. Es ist zu erwarten, dass der tragische Unfall auf der Ölplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko die zukünftigen Sicherheitsregelwerke für Tiefseeaktivitäten beeinflussen wird. Durch die Schlüsselrolle, die DNV nach dem Unfall übernahm, konnte DNV seine Position im Nordamerikanischen Energiemarkt verbessern und verfügt über (Schlüsselkompetenzen, wenn es um Erschließung von Ölfeldern in der Arktis geht.

 

Stärker in erneuerbaren Energien
Weiterhin stärkte DNV seine Position im wachsenden Sektor der erneuerbaren und sauberen Energien, besonders im Bereich Windenergie-Zertifizierung und technologischen Services.

Die akkreditierte Zertifizierung von Managementsystemen macht ca. 15% des Gesamtumsatzes von DNV aus. Das heißt DNV ist einer der drei größten Zertifizierer weltweit. Im Klimaschutz ist DNV weiterhin ein internationaler Marktführer bei der Validierung und Verifizierung von Greenhouse Gas Emission Projekten.

Fokus auf Forschung und Innovation
Neben dem Fokus auf Kostenersparnis investierte DNV im Jahr 2010 weiterhin rund 6% seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Um dem Konjunkturabschwung pro aktiv zu begegnen, wurden auch außergewöhnliche Innovationsprojekte durchgeführt. Zum Beispiel wurden zwei neue Konzepte für das Schiff der Zukunft vorgestellt.

Den kompletten elektronischen DNV Jahresbericht 2010 können Sie im rechten Downloadbereich herunterladen. Ihr persönliches Druckexemplar können Sie hier online bestellen www.dnv.com/resources/publications .